Cliff Booth Film mit Brad Pitt: Startdatum des Tarantino-Sequels auf Netflix steht fest
Bei der Fortsetzung von Once Upon a Time in Hollywood führt David Fincher Regie
Brad Pitt kehrt in seiner Rolle aus Quentin Tarantinos "Once Upon a Time in Hollywood" zurück. In "The Adventures of Cliff Booth" (so der inoffizielle Titel des Films) wird er erneut den titelgebenden Stuntman spielen. Und nun ist auch das Startdatum bekannt. Der Film wird ab dem 25. November 2026 zwei Wochen lang in weltweiten IMAX-Kinos zu sehen sein. Am 23. Dezember 2026 startet "The Adventures of Cliff Booth" dann auf Netflix, wie der Streamingdienst bekannt gab.
Der "Cliff Booth"-Film ist eine Fortsetzung des 2019 erschienenen Tarantino-Films "Once Upon a Time in Hollywood". Der Film spielte Ende der 1960er in Los Angeles und handelte vom strauchelnden Schauspieler Rick Dalton, verkörpert von Leonardo DiCaprio. Brad Pitt war darin als dessen Stuntdouble Cliff Booth zu sehen. Regie und Drehbuch führte Quentin Tarantino. Der Film spielte 393 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein und wurde von Kritikern gefeiert. Zudem ging er bei der Oscar-Verleihung 2020 mit insgesamt zehn Nominierungen ins Rennen und wurde am Ende mit zwei Awards ausgezeichnet: für das beste Szenenbild und für Brad Pitt als bester Nebendarsteller.

The Adventures of Cliff Booth spielt im Jahre 1977
Beim bald erscheinenden Solo-Abenteuer von Cliff Booth ist Tarantino ebenfalls als Autor an Bord. Regie führt jedoch David Fincher. Auch inhaltlich wird es einen entscheidenden Unterschied geben. Der neue Film spielt nicht mehr in den 60ern, sondern 1977 – in einem Hollywood, das sich stark verändert hat. Neben Hauptdarsteller Brad Pitt gehören Elizabeth Debicki, Scott Caan, Carla Gugino, Yahya Abdul-Mateen II, Peter Weller, Matt Groove, JB Tadena, Corey Fogelmanis und Karren Karagulian zum Ensemble. Pitt zeichnet zudem neben Ceán Chaffin als Produzent verantwortlich.
"The Adventures of Cliff Booth" ist übrigens nicht der einzige Ableger von "Once Upon a Time in Hollywood". 2021 erschien Tarantinos Romandebüt, das im Grunde die Story seines Films erneut erzählt. Allerdings baute er in seinem Buch, das ebenfalls den Titel "Once Upon a Time in Hollywood" trägt, auch Passagen ein, die von der Filmvorlage abweichen. Was "The Adventures of Cliff Booth" angeht, hat Tarantino bewusst darauf verzichtet, erneut Regie zu führen. Schon seit geraumer Zeit plant er, dass sein kommender zehnter Film auch sein letzter wird. In Anbetracht dessen wollte er nicht, dass der mutmaßlich finale Film seiner Karriere ein Sequel ist, wie er bereits im vergangenen Jahr seine Entscheidung kommentierte. Zudem will er eigenen Angaben zufolge mit einem Film abschließen, mit dem er Neuland beitritt.
David Fincher und Brad Pitt arbeiten nicht zum ersten Mal zusammen
Mit David Fincher übernimmt ein Filmemacher den Regieposten, der nicht weniger renommiert ist. Nachdem er 1992 mit "Alien 3" sein Filmdebüt gab, lieferte er im Laufe der 90er Jahre ein Thriller-Highlight nach dem anderen ab: zuerst "Sieben", dann "The Game" und schließlich "Fight Club". Bei "The Adventures of Cliff Booth" arbeitet er einmal mehr mit Brad Pitt zusammen. Nach "Sieben" und "Fight Club" drehte er 2008 auch das Fantasy-Drama "Der seltsame Fall des Benjamin Button" mit Pitt in der Hauptrolle.
Was den Hollywood-Star angeht, läuft die Karriere nach wie vor blendend. Nachdem Pitt vor sechs Jahren den Oscar für seine Rolle in "Once Upon a Time in Hollywood" erhielt, gelang ihm 2025 mit "F1" ein weiterer persönlicher Meilenstein. An den weltweiten Kinokassen erzielte das Rennfahrer-Drama von Regisseur Joseph Kosinski 634 Millionen US-Dollar. Damit wurde "F1" der größte Box-Office-Hit in Pitts langjähriger Laufbahn. Ob ihm mit "The Adventures of Cliff Booth" ein ähnlicher Erfolg gelingt, wird sich zeigen. Dadurch, dass der Film nur kurz im Kino und in erster Linie auf Netflix zu sehen sein wird, lässt sich nur schwer beurteilen, wie groß der finanzielle Erfolgsdruck ist. Das Budget des Films soll jedenfalls um die 200 Millionen US-Dollar betragen – eine stolze Summe. Zum Vergleich: Der Vorgänger "Once Upon a Time in Hollywood" hat knapp die Hälfte gekostet.
