Vin Diesel liefert vielversprechendes Update zum Drehbeginn von Fast and Furious 11

Im Kino startet der Film am 16. März 2028

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Lange Zeit herrschte rund um den nächsten und zugleich letzten Teil der "Fast & Furious"-Saga vor allem eines: Stillstand. Vin Diesel betonte zwar mehrfach, dass die Arbeiten an "Fast and Furious 11" laufen würden, doch letztlich war es nicht mehr als heiße Luft – bis jetzt! In einem Interview mit Variety lieferte der Schauspieler ein vielversprechendes Update zum Drehbeginn der Fortsetzung.

Dabei nannte Diesel erstmals einen konkreten Zeitraum für den tatsächlichen Drehbeginn: Im Dezember 2026 ist es offenbar so weit! Ganz niet- und nagelfest scheint die Sache allerdings noch nicht zu sein. Diesel machte deutlich, dass der Start davon abhängt, ob er zuvor noch einige Vorgaben des Studios erfüllen kann. Somit sind seine Aussagen mal wieder mit Vorsicht zu betrachten.

Der Star erklärte zudem, dass er gemeinsam mit mehreren Autorenteams über einen Zeitraum von rund vier Jahren an einer würdigen Geschichte für das neue Abenteuer gearbeitet habe. Nachdem er den neuesten Drehbuchentwurf vor einigen Wochen gelesen hatte, sei er emotional geworden und habe sogar geweint. Für ihn scheint das Drehbuch damit genau den emotionalen Kern zu treffen, den er sich für den Abschied von der "Fast & Furious"-Familie gewünscht hat.

Ganz im Widerspruch dazu stehen allerdings die Aussagen von Regisseur Louis Leterrier. Während Diesel vom aktuellen Entwurf begeistert ist, erklärte Leterrier kürzlich in einem Interview, dass er das Drehbuch zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gelesen habe. Das wirft natürlich Fragen zum tatsächlichen Produktionsstand auf. Wann die Dreharbeiten also final beginnen, bleibt abzuwarten. Im Kino soll "Fast and Furious 11" aber weiterhin am 16. März 2028 erscheinen.

Bild zu Seine letzte Fahrt: Fast Forever - Filmvorschau

Fast & Furious: Wie die Action-Reihe zum weltweiten Erfolgsphänomen wurde

Als "The Fast and the Furious" im Jahr 2001 in die Kinos kam, ahnte wohl kaum jemand, welche Dimensionen die Geschichte rund um schnelle Autos, illegale Straßenrennen und eine Gruppe von Außenseitern einmal annehmen würde. Aus einem vergleichsweise überschaubaren Actionfilm entwickelte sich eines der größten und langlebigsten Franchises Hollywoods. Bis heute spielte die "Fast & Furious"-Saga weltweit mehr als sieben Milliarden US-Dollar ein und gehört damit zu den erfolgreichsten Filmreihen überhaupt.

Von Straßenrennen zum globalen Blockbuster

Der erste Film setzte noch stark auf die damalige Tuning- und Streetracing-Kultur. Im Mittelpunkt standen Dominic Toretto, gespielt von Vin Diesel, und Brian O'Conner, den Paul Walker verkörperte. Die Mischung aus spektakulären Autos, Rennen und einer überraschend emotionalen Freundschaft kam beim Publikum hervorragend an. Weltweit spielte der Film mehr als 200 Millionen Dollar ein – ein beachtliches Ergebnis für einen Film mit vergleichsweise überschaubarem Budget.

Mit den folgenden Teilen begann sich die Reihe allerdings langsam zu verändern. "2 Fast 2 Furious" blieb noch stark dem Rennsport verbunden, während "Tokyo Drift" einen neuen Schauplatz und neue Figuren einführte. Erst mit "Fast & Furious" von 2009 und insbesondere "Fast Five" wurde die Richtung deutlich verändert.

Der entscheidende Wendepunkt

"Fast Five" erwies sich als entscheidender Moment für die gesamte Marke. Statt sich ausschließlich auf Autorennen zu konzentrieren, entwickelte sich die Reihe immer stärker zum actiongeladenen Heist- und Agentenfilm. Die Fahrzeuge blieben zwar ein zentraler Bestandteil, doch plötzlich standen spektakuläre Überfälle, internationale Schauplätze und große Ensemble-Szenen im Mittelpunkt.

Der fünfte Teil spielte weltweit rund 626 Millionen Dollar ein und übertraf damit seine Vorgänger deutlich. "Fast & Furious 6" legte noch einmal nach und kam auf fast 789 Millionen Dollar. Damit war endgültig bewiesen, dass "Fast & Furious" weit mehr als eine Filmreihe über Autos geworden war.

Bild zu FAST & FURIOUS 6 Offizieller Trailer German Deutsch HD 2013

Furious 7 wird zum Milliarden-Hit

Den wohl größten Erfolg der Reihe markierte "Furious 7". Der Film kam 2015 in die Kinos und wurde zu einem weltweiten Ereignis. Mit einem Einspielergebnis von mehr als 1,5 Milliarden Dollar gehört er bis heute zu den erfolgreichsten Filmen des Franchises. Dabei spielte nicht nur die spektakuläre Action eine Rolle. Der Tod von Paul Walker im Jahr 2013 verlieh dem Film eine zusätzliche emotionale Bedeutung. Sein Abschied von der Figur Brian O'Conner wurde zu einem der prägendsten Momente der gesamten Saga. Universal konnte mit "Furious 7" enorme internationale Erfolge feiern. Der Film startete in zahlreichen Märkten auf Platz eins und stellte für das Studio damals zahlreiche Rekorde auf.

Bild zu FAST AND FURIOUS 7 Trailer 2 German Deutsch (2015) Paul Walker, Vin Diesel

Die "Familie" als Erfolgsgeheimnis

Ein wesentlicher Grund für die Langlebigkeit der Reihe ist die Bedeutung der Familie. Zwar stehen Autos und Action weiterhin im Mittelpunkt, doch die emotionale Verbindung zwischen den Figuren wurde über die Jahre immer wichtiger. Dom Toretto ist dabei zur zentralen Identifikationsfigur geworden. Gleichzeitig entwickelte sich das Ensemble ständig weiter. Charaktere wie Letty, Roman, Tej, Han, Mia, Hobbs und Deckard Shaw wurden zu Publikumslieblingen. Selbst große Stars wie Dwayne Johnson, Jason Statham, Charlize Theron und Idris Elba wurden in das Franchise integriert. Diese Mischung ermöglicht es der Reihe, sich immer wieder neu zu erfinden, ohne ihre grundlegende Identität zu verlieren.

Action kennt keine Grenzen

Ein weiterer Faktor für den Erfolg ist die Bereitschaft, immer größere Risiken einzugehen. Während die frühen Filme noch auf realistischere Autorennen setzten, entwickelte sich die Saga zu einem Spektakel, in dem die Grenzen der Physik regelmäßig überschritten werden. Autos werden aus Flugzeugen geworfen, Fahrzeuge springen zwischen Gebäuden und ganze Städte werden zum Schauplatz gigantischer Verfolgungsjagden. Gerade diese Übertreibungen gehören inzwischen zum Markenkern. Das Publikum weiß, dass es bei "Fast & Furious" nicht um realistische Action geht, sondern um pures Kino-Spektakel.

Ein Franchise mit Zukunft

Auch nach mehr als 25 Jahren ist das Interesse an der Reihe ungebrochen. "Fast X" startete 2023 weltweit mit rund 319 Millionen Dollar und bewies damit, dass die Marke weiterhin ein enormes internationales Publikum besitzt. Mit "Fast Forever" soll schließlich das große Finale der Hauptreihe folgen. Gleichzeitig wird das Universum bereits über mögliche weitere Serien und Ableger erweitert. Universal bestätigte 2026, dass die Marke inzwischen mehr als sieben Milliarden Dollar weltweit eingespielt hat.

Der Erfolg von "Fast & Furious" lässt sich deshalb nicht allein mit schnellen Autos erklären. Die Reihe hat es geschafft, aus einer einfachen Streetracing-Geschichte ein globales Action-Universum zu entwickeln. Und solange das Publikum weiterhin Lust auf spektakuläre Stunts, charismatische Figuren und die berühmte "Familie" hat, dürfte der Tank des Franchises noch lange nicht leer sein.

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