Obsession 2: So steht es um die Fortsetzung des Horror-Hits

Regisseur Curry Barker äußert sich zum potentiellen nächsten Film

Von Carlos Corbelle Fraga am 3 min Lesezeit

Der Horror-Hit "Obsession: Du sollst mich lieben" gehört zu den Kino-Sensationen des Jahres. Nun hat sich Regisseur Curry Barker zu einer möglichen Fortsetzung geäußert. Das Gute: Er hat sich offenbar schon konkrete Gedanken über einen weiteren Teil gemacht – auch wenn er sich bislang nicht in die Karten schauen lässt. Im Interview mit dem Hollywood Reporter verrät Barker:

"Ich habe eine so coole Idee dafür, dass ich sie noch nicht verraten werde."

Klingt vage, aber vielversprechend! Angesichts des Box-Office-Erfolgs von "Obsession" dürfte es damit nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Horrorfilm fortgesetzt wird. Es gibt allerdings einen Wermutstropfen: Wir werden wohl noch eine ganze Weile warten müssen, bis das Sequel ins Kino kommt.

"Ich möchte nicht gleich mit 'Obsession 2' loslegen. [...] Ich sage nicht, dass es erst in fünf oder sechs Jahren sein muss. Aber ich glaube, die Leute würden sich genauso darauf freuen, wenn es erst etwas später soweit wäre."

Fortsetzung von Obsession: Neben einem Film könnte es auch eine Serie geben

Neben einem zweiten Film denkt Barker auch über eine Anthologie-Serie nach, bei der in jeder Folge die Prämisse von "Obsession" variiert wird. Der Film erzählt von einem jungen Mann, der mithilfe eines übernatürlichen Spielzeugs seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt bekommt: Seine Traumfrau verliebt sich unsterblich in ihn – mit verheerenden Folgen. In der potentiellen Serie würde jede Episode um einen anderen Wunsch kreisen, wie Barker vor kurzem im Gespräch mit Total Film erzählte. Beim Pilotfilm würde er möglicherweise selbst Regie führen, während die restlichen Folgen von jeweils anderen Filmemachern inszeniert werden könnten. Ob es sich dabei bloß um ein Gedankenspiel Barkers handelt oder ob es schon konkrete Pläne für eine Umsetzung gibt, ist bislang unklar.

Gewaltiger Kino-Erfolg für Regisseur Curry Barker

Dass Curry Barker bereits jetzt über mögliche Fortführungen von "Obsession" nachdenkt, verwundert nicht. Schließlich hat der 26-jährige Drehbuchautor und Regisseur einen gewaltigen Hit gelandet. Das Produktionsbudget von "Obsession" soll gerade mal 750.000 US-Dollar betragen. Demgegenüber steht ein weltweites Einspielergebnis von beeindruckenden 290 Millionen, seit der Horror-Film am 15. Mai in den USA gestartet ist. Damit ist "Obsession" für Focus Features bereits jetzt der erfolgreichste Film aller Zeiten. Man darf gespannt sein, welche Summe am Ende der Laufzeit steht. Denn: "Obsession" ist einer der seltenen Fälle, in denen ein Film an den US-Kinokassen im Laufe der ersten drei Wochen von Wochenende zu Wochenende zulegt. Das gab es – außerhalb der Weihnachtszeit – seit dem Release von Steven Spielbergs "E.T. – Der Außerirdische" im Jahr 1982 nicht mehr. Am ersten Wochenende erzielte "Obsession" 17 Millionen, am zweiten 24 Millionen und am dritten sogar 27 Millionen US-Dollar.

Auf den erstaunlichen Erfolg angesprochen, sagt Barker zum Hollywood Reporter:

"Als er 27 Millionen Dollar einspielte, konnte ich es nicht glauben. [...] Der Film machte durch Mundpropaganda von sich reden. Ich fing an, mich ins Kino hineinzuschleichen und mir den Film auch anzuschauen, weil ich ein Teil davon sein wollte."

Wie der Film in Deutschland abschneiden wird, erfährt man bald: "Obsession" startet am 25. Juni 2026 auch bei uns im Kino.

Der neue Film von Curry Barker: Anything but Ghosts

Curry Barker zeichnet bei "Obsession" als Regisseur und Drehbuchautor verantwortlich. Das Darstellerensemble besteht aus Michael Johnston, Inde Navarrette, Megan Lawless, Andy Richter und Cooper Tomlinson. Mit letzterem dreht Barker auch seine nächste Regiearbeit "Anything but Ghosts". Barker hat mit Tomlinson das Drehbuch geschrieben und wird neben seinem Co-Autor auch vor der Kamera stehen. Darüber hinaus gehören Aaron Paul, Bryce Dallas Howard und Violet McGraw zum Cast. Im Mittelpunkt von "Anything but Ghosts" stehen Betrüger, die sich als Geisterjäger ausgeben – und eines Tages ein echtes Spukhaus betreten. Wie man sehen kann, bleibt Barker dem Horror-Genre auch weiterhin treu.

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