Bane & Deathstroke: Zwei mögliche Regisseure für das DCU-Crossover im Gespräch
Einer der beiden war sogar schon im DCU tätig
Zwei der wohl bekanntesten Batman-Schurken überhaupt sollen in einem großen Crossover aufeinandertreffen! Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, befindet sich ein Film mit Bane und Deathstroke in Arbeit – und zwei mögliche Kandidaten für den Regieposten gibt es auch!
Als aussichtsreicher Kandidat gilt derzeit Greg Mottola. Zwar machte er sich bisher hauptsächlich mit Komödien wie "Superbad" einen Namen, doch inzwischen ist er auch im neuen DC-Universum aktiv. So führte er bei zwei Episoden der zweiten Staffel von "Peacemaker" Regie und arbeitete dabei eng mit DC-Chef James Gunn zusammen. Zudem wird laut Jeff Sneider auch der russische Filmemacher Ilja Wiktorowitsch Naischuller als potentieller Regisseur gehandelt. Dieser konnte vorwiegend mit Actionfilmen wie "Nobody" und "Hardcore" auf sich aufmerksam machen.
Die Figur Bane gehört seit Jahren zu den bekanntesten Batman-Schurken und war bereits in Filmen wie "Batman & Robin" sowie "The Dark Knight Rises" zu sehen. Besonders Tom Hardys Darstellung des maskierten Bösewichts blieb vielen Fans in Erinnerung. In den Comics gilt Bane nicht nur als extrem stark, sondern auch als hochintelligent. Seine berühmteste Geschichte ist vermutlich die Comicreihe "Knightfall", in der er Batman zunächst psychisch zermürbt und ihm schließlich sogar das Rückgrat bricht.
Deathstroke hingegen hatte bislang weniger große Kinoauftritte, zählt unter Comicfans aber ebenfalls zu den beliebtesten DC‑Gegnern. Im früheren DCEU sollte die Figur ursprünglich von Joe Manganiello gespielt werden und gegen den Batman von Ben Affleck antreten. Erste kurze Szenen mit Deathstroke gab es bereits in "Justice League" sowie in "Zack Snyder's Justice League" zu sehen. Größere Auftritte erhielt der tödliche Söldner allerdings in den DC-Serien "Arrow" und "Titans".
Wann "Bane & Deathstroke" tatsächlich in die Kinos kommen wird, ist derzeit noch offen. Zunächst erscheint am 22. Oktober 2026 erst mal ein Film über den Batman-Bösewicht "Clayface".

Die beliebtesten Batman-Schurken aller Zeiten
Seit Jahrzehnten begeistert Batman nicht nur durch seine düstere Atmosphäre und spannenden Geschichten, sondern vor allem auch durch seine legendären Gegner. Kaum ein anderer Superheld besitzt eine so ikonische Schurken-Galerie wie der Dunkle Ritter aus Gotham City. Viele seiner Feinde sind längst selbst zu Popkultur-Legenden geworden und tauchen regelmäßig in Comics, Filmen, Serien und Videospielen auf. Dabei reicht die Bandbreite von wahnsinnigen Psychopathen bis hin zu genialen Strategen oder tragischen Figuren mit bewegender Vergangenheit.
Der Joker: Batmans gefährlichster Feind
Der wohl bekannteste Batman-Schurke ist ohne Zweifel der Joker. Der clownartige Verbrecher gilt als völliges Gegenteil von Batman. Während Bruce Wayne Ordnung und Kontrolle verkörpert, steht der Joker für Chaos und Wahnsinn. Genau diese Gegensätze machen die Beziehung der beiden Figuren so faszinierend.
Der Joker besitzt keine Superkräfte, ist aber extrem intelligent und vollkommen unberechenbar. Seine brutalen Verbrechen sorgen immer wieder für Angst in Gotham City. Besonders beliebt wurde die Figur durch zahlreiche Filmauftritte. Vor allem die Darstellung von Heath Ledger in "The Dark Knight" gilt bis heute als legendär. Auch Joaquin Phoenix sorgte mit seiner Interpretation in "Joker" weltweit für Begeisterung.

Bane: Die größte körperliche Bedrohung
Bane zählt zu den stärksten Gegnern Batmans. Der maskierte Schurke kombiniert enorme körperliche Kraft mit hoher Intelligenz und strategischem Denken. Anders als viele andere Feinde verlässt sich Bane nicht nur auf Gewalt, sondern plant seine Angriffe oft über lange Zeit hinweg.
Besonders bekannt wurde die Figur durch die Comicgeschichte "Knightfall". Dort gelingt es Bane, Batman psychisch und körperlich an seine Grenzen zu bringen. Schließlich bricht er dem Dunklen Ritter sogar das Rückgrat – ein Moment, der zu den berühmtesten Szenen der Batman-Geschichte gehört. Auch im Kino hinterließ Bane Eindruck. In "The Dark Knight Rises" wurde er von Tom Hardy gespielt und entwickelte sich schnell zu einem Fanliebling.

Harley Quinn: Vom Sidekick zur Kultfigur
Ursprünglich war Harley Quinn lediglich als Helferin des Jokers gedacht. Doch schon kurz nach ihrem ersten Auftritt entwickelte sich die Figur zu einer der beliebtesten DC-Charaktere überhaupt. Die ehemalige Psychiaterin verliebt sich in den Joker und wird schließlich selbst zur gefährlichen Verbrecherin. Harley Quinn begeistert viele Fans durch ihren verrückten Humor, ihre chaotische Persönlichkeit und ihren einzigartigen Stil. Gleichzeitig besitzt die Figur auch tragische Seiten, da ihre Beziehung zum Joker oft von Manipulation geprägt ist. Große Bekanntheit erreichte Harley Quinn vor allem durch Margot Robbie in "Suicide Squad" und "Birds of Prey".

Der Pinguin: Gangsterboss von Gotham
Der Pinguin gehört zu den ältesten Batman-Schurken überhaupt. Hinter seinem harmlos klingenden Spitznamen steckt der skrupellose Gangsterboss Oswald Cobblepot. Mit seinem eleganten Auftreten, den Regenschirmen als Waffen und seinen kriminellen Geschäften wurde der Pinguin schnell zu einer Kultfigur.
Im Gegensatz zu vielen anderen Batman-Gegnern ist der Pinguin kein verrückter Wahnsinniger, sondern eher ein klassischer Mafia-Boss. Gerade das macht ihn so interessant. Er kontrolliert große Teile der Unterwelt Gothams und nutzt seinen Einfluss, um seine Macht auszubauen. Besonders populär wurde die Figur durch Danny DeVito in "Batmans Rückkehr" sowie durch Colin Farrell in "The Batman" und "The Penguin".

Der Riddler: Das Genie mit den Rätseln
Der Riddler ist einer der intelligentesten Gegner Batmans. Sein Markenzeichen sind komplizierte Rätsel und Spiele, mit denen er Polizei und Batman herausfordert. Edward Nygma, wie der Riddler mit bürgerlichem Namen heißt, möchte vor allem eines beweisen: dass er schlauer ist als alle anderen.
Die Figur begeistert viele Fans, weil sie Batman nicht nur körperlich, sondern vor allem geistig fordert. Oft muss der Dunkle Ritter komplizierte Hinweise entschlüsseln, um Verbrechen rechtzeitig zu verhindern. In "The Batman" erhielt der Riddler eine besonders düstere Darstellung durch Paul Dano. Diese moderne Version erinnerte viele Zuschauer an reale Serienkiller und machte die Figur noch bedrohlicher.

Two-Face: Der tragische Gegner
Harvey Dent war einst einer der wichtigsten Verbündeten Batmans und galt als ehrlicher Staatsanwalt von Gotham City. Nach einem schweren Unfall wird jedoch eine Hälfte seines Gesichts entstellt, woraufhin Dent den Verstand verliert und zu Two-Face wird. Die Figur steht wie kaum ein anderer Batman-Schurke für den Konflikt zwischen Gut und Böse. Two-Face entscheidet viele seiner Taten durch den Wurf einer Münze und zeigt damit seine gespaltene Persönlichkeit. Besonders die tragische Geschichte macht den Charakter bei Fans so beliebt. In "The Dark Knight" wurde Two-Face eindrucksvoll von Aaron Eckhart dargestellt.
Warum Batmans Schurken so beliebt sind
Die Gegner Batmans faszinieren Fans seit Jahrzehnten, weil sie weit mehr sind als einfache Bösewichte. Viele von ihnen besitzen komplexe Persönlichkeiten, tragische Hintergründe oder besondere Ideologien. Oft spiegeln sie sogar bestimmte Eigenschaften Batmans wider und stellen ihn nicht nur körperlich, sondern auch moralisch auf die Probe. Genau deshalb gehört die Schurken-Galerie von Batman bis heute zu den stärksten und beliebtesten im gesamten Superhelden-Genre.
