G.I. Joe: Der Regisseur des neuen Actionfilms soll feststehen
Es gibt auch schon Infos zur Handlung
Offenbar wurde ein Regisseur für den neuen "G.I. Joe"-Film gefunden. Danny McBride soll die Inszenierung übernehmen, wie das Branchenblatt The Hollywood Reporter berichtet. Bereits zuvor war bekannt, dass McBride für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Demnach macht es durchaus Sinn, dass er nun auch auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. Andererseits ist es auch ein wenig überraschend, denn: Mit "G.I. Joe" wird er zum ersten Mal einen Spielfilm inszenieren.
McBride dürfte den meisten als Schauspieler ein Begriff sein. Als Drehbuchbuchautor hat er sich allerdings auch schon einen Namen in der Filmwelt gemacht. So war er unter anderem am Drehbuch zur "Halloween"-Fortsetzung von 2018 beteiligt. Als Regisseur war er jedoch bisher nur in der TV-Welt unterwegs, inszenierte einige Folgen der Serien "Vice Principals" und "The Righteous Gemstones", bei denen er auch als Darsteller vor der Kamera stand.
Zunächst sollte es um die Dreadnoks gehen
Insofern darf man gespannt sein, wie er sich als Regisseur eines Franchise-Actionfilms wie "G.I. Joe" schlagen wird. Was Fans bereits vorab freuen dürfte: McBride liegt der "G.I. Joe"-Kosmos offenbar schon lange am Herzen. Als er vor kurzem im "Happy Sad Confused"-Podcast von Josh Horowitz über den geplanten Film sprach, verriet er, dass er bereits in seiner Kindheit ein großer Fan war – und "G.I. Joe" sogar noch mehr als "Star Wars" liebte. Was aber mindestens ebenso wichtig ist: McBride scheint bereits genau zu wissen, in welche Richtung seine Verfilmung gehen soll.
Medien wie der Hollywood Reporter oder auch das US-Branchenportal Deadline schreiben, dass Details zur Handlung bislang unter Verschluss gehalten werden. Das mag grundsätzlich stimmen, hat McBride aber nicht davon abgehalten, bereits über die Story zu sprechen. Im "Happy Sad Confused"-Podcast verriet er, dass ihm zunächst ein Film über die Dreadnoks vorschwebte. Dabei handelt es sich um eine berüchtigte Söldner-Gruppe aus dem "G.I. Joe"-Universum. Paramount wollte die Action-Reihe aber auf andere Weise wiederbeleben. Also lieferte er dem Studio einen anderen Ansatz. Nun soll mit dem Soldaten Duke eine der zentralen Figuren des Franchise im Mittelpunkt des neuen Films stehen.
Im Kampf gegen Cobra
Zusammen mit anderen "G.I. Joe"-Mitgliedern begibt sich Duke nach Springfield – eine Stadt, die es trotz ihres unscheinbaren Namens in sich hat: Der Ort wurde heimlich von der Terror-Organisation Cobra infiltriert. Neben den inhaltlichen Details erklärte McBride im "Happy Sad Confused"-Podcast, dass er eine geerdete Version des Stoffes im Sinn habe:
"Es ist keine Komödie. Es geht eher um Spannung und Action, und ich glaube, es wird richtig viel Spaß machen."
Zu potentiellen Darstellern hat sich McBride nicht geäußert. Wobei er mit dem Protagonisten Duke einen Charakter ins Spiel bringt, der nicht zum ersten Mal in einer "G.I. Joe"-Verfilmung zu sehen ist. In "G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra" und "G.I. Joe: Die Abrechnung" schlüpfte Channing Tatum in die Rolle. Wer den Part diesmal übernimmt, bleibt jedoch abzuwarten. Was die Dreharbeiten betrifft, hofft McBride, dass bereits im nächsten Jahr der Startschuss fällt.
Verschiedene Filme, verschiedene Regisseure
Der neue "G.I. Joe"-Film wäre der bislang vierte, der es seit den 2000er Jahren auf die Leinwand schafft. 2009 erschien "G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra" von Regisseur Stephen Sommers. Vier Jahre später folgte "G.I. Joe: Die Abrechnung", der im Gegensatz zum Vorgänger von Jon M. Chu inszeniert wurde und mit Dwayne Johnson und Bruce Willis zwei beliebte Action-Stars als Ensemble-Neuzugänge zu bieten hatte. Mit "Snake Eyes: G.I. Joe Origins" gab es erst 2021 einen weiteren Teil, bei dem Robert Schwentke den Regieposten übernahm.
An sich existiert der "G.I. Joe"-Kosmos aber schon lange vor den Filmen. Neben den berühmten Action-Spielzeugfiguren, die es bereits in den 1960er Jahren gab, erschienen im Laufe der Zeit auch Animationsserien und Comics, an denen sich die Fans des Franchise erfreuen können.
