The People v. Gorilla Grodd: Dem Superman Spin-off steht nichts mehr im Weg

Die neue Serie mit Skyler Gisondo als Jimmy Olsen wird eine Mockumentary

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Nun ist es offiziell: Die Serie mit Skyler Gisondo als Jimmy Olsen hat offiziell grünes Licht von HBO Max erhalten. Unter dem Titel "The People v. Gorilla Grodd" wurden acht Folgen in Auftrag gegeben, wie das Branchenblatt Variety berichtet. Die Serie ist ein Spin-off von James Gunns "Superman"-Verfilmung von 2025.

Wie bereits im Leinwandabenteuer wird Gisondo auch diesmal wieder die Rolle des Jimmy Olsen spielen. Vor "Superman" war der Darsteller unter anderem in Paul Thomas Andersons Coming-of-Age-Drama "Licorice Pizza" zu sehen. Jimmy Tatro soll den titelgebenden Gorilla Grodd verkörpern. Zuvor gehörte er unter anderem zum Cast von Kevin Williamsons Horrorfilm "Scream 7". Olsen arbeitet bei der Metropolis-Zeitung Daily Planet und ist damit ein Kollege von Lois Lane und Clark Kent alias Superman. Grodd ist in den Comic-Vorlagen von DC ein hochintelligenter Gorilla, der bereits als Antagonist verschiedener Superhelden wie The Flash, Batman und Superman in Erscheinung trat.

Die neue DC-Serie ist eine Pseudo-Doku

"The People v. Gorilla Grodd" ist als Mockumentary angelegt. Erste Details zur Handlung der Pseudo-Dokumentation gibt es auch schon. Variety zufolge wird die Story folgendermaßen beschrieben:

"Ein hochintelligenter Affe wird des Mordes an seinem Vater, dem König von Gorilla City, für schuldig befunden. In einer achtteiligen 'True'-Crime-Doku-Serie rollt Jimmy Olsen vom Daily Planet den Fall wieder auf und untersucht, ob Gorilla Grodd in einem der berühmtesten Mordprozesse von Metropolis zu Unrecht verurteilt wurde."

Neben Gisondo und Tatro wurden bereits weitere Darsteller bekannt gegeben, darunter Beck Bennett, Mikaela Hoover, Wendell Pierce, Mary Holland, Eduardo Franco, Arian Moayed, Andrew Leeds und Tim Baltz. Als Showrunner und Autoren der Serie zeichnen Tony Yacenda und Dan Perrault verantwortlich. Zudem sind sie neben James Gunn und Peter Safran als ausführende Produzenten an Bord. Yacenda und Perrault kennen sich mit dem Mockumentary-Format bestens aus. Mit "American Vandal" haben die beiden bereits für Netflix eine Serie kreiert, die als Parodie von True-Crime-Dokumentation gedacht ist. Über ihre neue Serie sagen sie laut Variety augenzwinkernd:

"Wir hoffen, dass sie Fans von Comics, Comedy und True-Crime anspricht. Und auch wenn wir noch nicht für das Publikum hier sprechen können, wissen wir bereits, dass sie in Metropolis ein riesiger Erfolg ist. Die Leute dort lieben diese Serie."

Nicht für alle DC-Serien gibt es grünes Licht

Erst vor kurzem ging mit "Lanterns" eine andere Serie aus dem DC Universe an den Start. Im Mittelpunkt stehen Hal Jordan (Kyle Chandler) und John Stewart (Aaron Pierre). Die beiden sind Mitglieder der Green Lanterns, einer interstellaren Truppe, die bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der DC-Comics ist. Im Vorfeld wurde "Lanterns" mit der düsteren Krimi-Serie "True Detective" verglichen. Einen Eindruck bekommt ihr im Trailer:

Bild zu Ein Green Lantern in Ausbildung! - LANTERNS Trailer 2 German Deutsch (2026)

Dass nun auch "The People v. Gorilla Grodd" in Auftrag gegeben wurde, dürfte beim ein oder anderen DC-Fan für Erleichterung sorgen. Denn: Erst kürzlich wurden mehrere andere geplante DC-Serien offenbar auf Eis gelegt. Betroffen sind "Booster Gold", die "Amanda Waller"-Serie mit Viola Davis sowie das Wonder-Woman-Prequel "Paradise Lost".

Im Kino werden wir den Man of Tomorrow sehen

Was die Kino-Zukunft des DC Universe angeht, gab es durch die enttäuschende Box-Office-Performance von Craig Gillespies "Supergirl" einen Dämpfer in den letzten Monaten. Schon der Release blieb weit unter den Erwartungen, die ein Film dieser Größenordnung erfüllen soll. Am Startwochenende spielte der neue DC-Blockbuster mit Milly Alcock in der Rolle von Supermans Cousine gerade mal 62 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Am Ende wurden bloß 126 Millionen erzielt – damit konnte nicht mal das Produktionsbudget wieder reingeholt werden. Ob der Film unabhängig vom kommerziellen Aspekt qualitativ überzeugen kann, erfahrt ihr in unserer META-Kritik zu "Supergirl".

Finanziell lief es ein Jahr zuvor wesentlich besser für "Superman": Der Blockbuster hatte am Ende ein Einspielergebnis von 618 Millionen US-Dollar vorzuweisen. Dementsprechend groß ist der Druck, der im nächsten Jahr auf der Fortsetzung "Man of Tomorrow" lastet. Nach dem "Supergirl"-Flop wird erst recht ein Hit erwartet. Im Sequel kehren unter anderem David Corenswet als Superman, Nicholas Hoult als Lex Luthor und Rachel Brosnahan als Lois Lane zurück. In die Rolle des Bösewichts Brainiac wird Lars Eidinger schlüpfen. Im Kino startet "Man of Tomorrow" am 8. Juli 2027. Was euch in der Fortsetzung erwartet, erfahrt ihr in unserer Video-Vorschau:

Bild zu Das wird riesig! Superman 2: Man of Tomorrow - Filmvorschau