Man of Tomorrow: Andor-Star für die Superman-Fortsetzung gecastet

Der Cast kann sich jetzt schon sehen lassen!

Von Jonas Reichel am 3 min Lesezeit

Lange wurde spekuliert, nun wird es konkret! "Andor"-Star Adria Arjona soll laut The Hollywood Reporter eine zentrale Rolle im kommenden Blockbuster "Superman 2: Man of Tomorrow" übernehmen. Obwohl eine offizielle Bestätigung seitens Warner noch aussteht, deutet vieles darauf hin, dass Arjona in die Haut von Maxima, der Königin des Planeten Almerac, schlüpfen wird.

Maximas Volk ist das Resultat jahrhundertelanger genetischer Optimierung, weshalb sie sich auf einer ganz besonderen Mission befindet: Sie sucht den perfekten Partner, um die mächtigste Blutlinie des Universums fortzuführen. Ihr Blick fällt dabei auf Superman. Da dieser jedoch wenig Interesse an einer arrangierten Verbindung aus genetischen Gründen zeigt, führt die Abfuhr unweigerlich zum Konflikt.

In "Man of Tomorrow" kehrt David Corenswet in der Titelrolle als Superman zurück, während Nicholas Hoult erneut in die Rolle des Lex Luthor schlüpft. Die Handlung zwingt die beiden ewigen Erzfeinde zu einer ungewöhnlichen Allianz, da sie nur gemeinsam gegen die massive Bedrohung durch den Schurken Brainiac bestehen können. Für diesen wurde niemand Geringeres als Lars Eidinger verpflichtet!

Neben den Hauptdarstellern sind zahlreiche weitere bekannte Gesichter wieder mit von der Partie. So kehren unter anderem Rachel Brosnahan als Lois Lane, Skyler Gisondo als Jimmy Olsen, Isabela Merced als Hawkgirl und Nathan Fillion in der Rolle des Guy Gardner zurück. Zudem wird auch Aaron Pierre als John Stewart zu sehen sein.

Die Dreharbeiten sollen ersten Informationen zufolge in der kommenden Woche beginnen. Im Kino startet "Man of Tomorrow" am 8. Juli 2027.

James Gunns Ensemble-Ansatz

Eines ist klar: James Gunn liebt Ensemble-Filme. Ob "Guardians of the Galaxy" oder "The Suicide Squad" – er hat immer wieder gezeigt, dass er es versteht, viele Figuren gleichzeitig in Szene zu setzen. Auch in "Superman" gab es bereits eine große Anzahl an Charakteren zu sehen. Dazu kommt: Gunn hat betont, dass "Man of Tomorrow" nicht als direkte Fortsetzung zu verstehen ist, die Sache sei stattdessen etwas "kompliziert". Er deutete bereits an, dass es weniger ein Film über Superman sei, sondern eine größere Geschichte, die mehrere Figuren betrifft. Gleichzeitig lässt es aber auch die Tür offen für weitere alte und neue Charaktere – vielleicht erleben wir sogar das Debüt der neuen Wonder Woman!

Hinzu kommt die enge Verzahnung mit der Serie "Peacemaker". Gunn hat bereits verraten, dass die zweite Staffel direkt in die Ereignisse von "Man of Tomorrow" überleitet. Das bedeutet: Figuren, die wir aus der Serie kennen, könnten plötzlich an der Seite von Superman auftauchen – oder ihm in die Quere kommen. Eine zu enge Verzahnung von Kinofilmen und Serien dürfte allerdings nicht jedem gefallen: Schon beim MCU wurde oft kritisiert, dass in solchen Fällen irgendwann die Übersicht verloren geht. Wir sind gespannt, ob James Gunn hier ein besseres Händchen beweisen wird.

Bild zu PEACEMAKER Trailer German Deutsch (2022)

Die neue Strategie des DCU

Und damit sind wir beim vielleicht wichtigsten Punkt: der großen Strategie hinter "Man of Tomorrow". James Gunn und Peter Safran haben bei ihrer Antrittsrede als neue Köpfe von DC klargemacht: Superman wird das Herzstück des Universums. Das klingt, als sollen sich alle Filme des DCU zu einem harmonischen Ganzen fügen – anders als das alte DCEU. Deshalb wurden auch die sogenannten "DC Elseworlds" ausgerufen, zu denen etwa die "Joker"-Filme oder "The Batman" zählen. Da gehört alles hinein, was nicht zum restlichen DCU passt.

Was uns aber verwundert: Im Bezug auf den Film "Clayface" schlägt Gunn etwas andere Töne an. Das Batman-Spin-Off gehört explizit nicht zu den Elseworlds, soll aber ein richtiger Horrorfilm werden. Das wiederum begründet Gunn damit, dass sich jeder Film des DCU frisch anfühlen soll und man nie sicher sein soll, was einen erwartet.

Es bleibt auf jeden Fall spannend! "Man of Tomorrow" wird der Prüfstein für James Gunns gesamte Vision. Wenn Superman als Herzstück funktioniert, kann DC endlich die klare Richtung einschlagen, die Fans seit Jahren vermissen.

Bild zu Clayface: Eigener Film für Batman Schurke! - Filmvorschau