Highlander: Es kann nur einen geben!
Diese Version des legendären Kriegers dürfte spektakulär werden!

Unsterbliche Krieger, epische Schwertkämpfe und ein legendärer Satz, der Filmgeschichte schrieb: "Es kann nur einen geben!" Nach Jahrzehnten kehrt "Highlander" endlich zurück auf die große Leinwand – und zwar mit keiner geringeren Besetzung als Henry Cavill in der Hauptrolle. Inszeniert wird das Reboot von Chad Stahelski, dem Regisseur der gefeierten "John Wick"-Reihe. Die Hoffnungen sind also groß. Aber kann "Highlander" die Erwartungen erfüllen? In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr zum neuen Film wissen müsst!
Worum geht es in Highlander?
"Highlander" erzählt die Geschichte von Connor MacLeod, einem schottischen Krieger aus dem 16. Jahrhundert, der entdeckt, dass er unsterblich ist. Doch er ist nicht allein: Über Jahrhunderte hinweg kämpfen sogenannte "Unsterbliche" gegeneinander – mit Schwertern und nach klaren Regeln. Die einzige Möglichkeit, ihnen das Leben zu nehmen, ist die Köpfung. Fällt ein Unsterblicher durch die Hand des anderen, geht die Energie des Verstorbenen auf den Sieger des Kampfes über. Sie kämpfen dabei um eine mysteriöse Macht namens "Der Preis", die dem letzten Überlebenden verliehen wird. Denn wie es im Film heißt: Es kann nur einen geben!
Der Originalfilm kam 1986 in die Kinos und entwickelte sich schnell zum Kultklassiker. Die Handlung springt zwischen dem historischen Schottland und dem New York der 80er-Jahre. Dabei verbindet man Fantasy und Action mit einer epischen Geschichte über Unsterblichkeit. Der Gegenspieler – der brutale Kurgan – gehört bis heute zu den ikonischsten Fantasy-Bösewichten der 80er. Insgesamt umfasst die Reihe fünf Filme, vier davon mit Hauptdarsteller Christopher Lambert. Die Fortsetzungen wurden jedoch allgemein eher schlecht als recht aufgenommen.
Das ist im Highlander Reboot geplant
Doch wie sieht es nun im Reboot aus? Folgt man der gleichen Handlung oder sind Abweichungen geplant? Regisseur Stahelski äußerte sich bereits zu seinem Ansatz. Laut ihm sind nicht nur die schottischen Highlands und New York als Setting geplant. Der Film soll unter anderem in Hongkong spielen. Im Vergleich zum Originalfilm sollen im Reboot auch mehr Unsterbliche zu sehen sein. Mit weiteren Locations und Figuren möchte man die Welt weiter vertiefen.
Im Gespräch mit dem Portal TheDirect sagte Stahelski, dass er in "Highlander" großes Potenzial für Action sehe. Connor MacLeod sei eine Figur, die "über 500 Jahre trainiert hat und mit vielen verschiedenen Kampfkünsten experimentiert hat. Das klingt ganz nach einem typischen Stahelski-Film. Schon in seiner "John Wick"-Reihe waren die Actionsequenzen kreativ und vielfältig. In "Highlander" erwartet uns demnach "John Wick" mit Schwertern! Dennoch interpretiert Stahelski den Film nicht als reinen Actionfilm.
"Es ist gewissermaßen eine Liebesgeschichte – aber nicht so, wie man denkt. Bei 'John Wick' habe ich viel darüber gelernt, wie man das Storytelling ein wenig verbiegen kann."
Bekannt ist bereits der neue Look von Connor MacLeod. Henry Cavill teilte die ersten Bilder über die Sozialen Medien. Darauf sehen wir unter anderem die neue Interpretation von MacLeods Mantel und sein Schwert. Vor allem bekommen wir aber einen ersten Eindruck von der Stimmung des Films.
Die Besetzung
Klar ist für viele Filmfans: Die Besetzung von Henry Cavill ist eine echte Ansage! Wenige Hollywood-Stars sind unter Fans so beliebt wie der ehemalige "Superman"-Darsteller. Vielen ist er natürlich auch als Geralt von Riva aus der Netflix-Serie "The Witcher" bekannt oder sein ikonischer Auftritt in "Mission Impossible 6". Nun tritt er also in die Fußstapfen von Christopher Lambert und spielt Connor MacLeod.
Russell Crowe spielt seinen Mentor Juan Sánchez-Villalobos Ramírez. Auch Ramirez ist ein Unsterblicher und bildet MacLeod in der Kampfkunst aus. Im Original wurde die Figur von "James Bond"-Ikone Sean Connery gespielt.
Als brutaler Gegenspieler Kurgan wurde "Guardians of the Galaxy"-Star Dave Bautista gecastet. Der mächtige Unsterbliche jagt über die Jahrhunderte zahlreiche seiner Art, um deren Kraft zu absorbieren. Dabei tut er alles dafür, um der letzte Überlebende zu sein. Im Original wurde er von Clancy Brown verkörpert.
Ein weiterer Antagonist soll von Hollywood-Star Jeremy Irons gespielt werden. Seine Figur ist demnach der Anführer eines geheimnisvollen Ordens namens "The Watchers". Dieser beobachtet die Unsterblichen und betrachtet sie als Gefahr für die Menschheit.
Eine zentrale Rolle soll auch von "Industry"-Darstellerin Marisa Abela übernommen werden. Ihre Figur ist laut ersten Informationen eine Schwertkampflehrerin. In der Vergangenheit hatte sie wohl eine Liebesbeziehung mit Connor MacLeod. Abelas Charakter ist demnach eine komplett neue Figur, die nicht in den Originalfilmen vorkam. Karen Gillian wird hingegen als Heather MacLeod zu sehen sein. Heather ist die sterbliche Frau von Connor MacLeod und wurde im Film von 1986 von Beatie Edney gespielt.
Mit Djimon Hounsou wurde neben Russell Crowe noch ein weiterer "Gladiator"-Darsteller verpflichtet. Der Schauspieler soll in "Highlander" als unsterblicher, afrikanischer Krieger zu sehen sein. Das Drehbuch stammt von Michael Finch, mit dem Stahelski schon bei "John Wick 4" zusammengearbeitet hat. Außerdem war auch Ryan Condal am Skript beteiligt. Condal ist als Showrunner des "Game of Thrones"-Spin-offs "House of the Dragon" bekannt.
Was erwarten wir vom Reboot?
Für viele lautet die große Frage: Wird es dem neuen "Highlander" gelingen, den Kult der 80er in die heutige Zeit zu transportieren? Große Hoffnungen macht vor allem die Wahl des Regisseurs: Chad Stahelski hat bereits mehrfach bewiesen, dass er einer der talentiertesten Action-Regisseure unserer Zeit ist. Lange Jahre war Stahelski überwiegend im Stuntbereich aktiv. Legendär ist seine Arbeit an den "Matrix"-Filmen: Hier war er sowohl das Stunt-Double von Keanu Reeves wie auch Martial Arts Coordinator. Als Regisseur startete er 2014 mit "John Wick" durch. Er inszenierte danach alle weiteren Filme der beliebten Reihe.
Stahelskis Stil zeichnet sich durch eine Kombination aus handgemachter Action, choreografierter Gewalt und ästhetischen Bildern aus. Statt auf schnelle Schnitte und CGI zu setzen, vertraut der Regisseur auf lange Takes und reale Stunts. Die Action wirkt dadurch intensiver und unmittelbarer als in vielen anderen modernen Actionproduktionen.
Genau hier könnte der Stil von Stahelski perfekt mit dem "Highlander"-Konzept verschmelzen. Schließlich sind intensive Eins-gegen-Eins-Duelle ein zentrales Element der Saga. Wenn wir "John Wick" als Maßstab nehmen, dürfen wir uns auf einen stylischen Look und hervorragend choreographierte Actionsequenzen einstellen. Und weil "Highlander" verschiedene Epochen umfasst, bietet sich zudem enormes Potenzial für abwechslungsreiche Setpieces – vom historischen Schottland bis in moderne Metropolen.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Besetzung der Hauptrolle mit Henry Cavill. Er hat bereits bewiesen, dass er einen wortkargen, ernsten und vom Leben gezeichneten Krieger überzeugend verkörpern kann. In "The Witcher" spielte er mit Geralt von Riva zumindest einen halbwegs ähnlichen Typen. Seine Präsenz eignet sich unserer Meinung nach perfekt für die Figur von Connor MacLeod.
Etwas skeptisch darf man noch beim Antagonisten sein. Kurgan wurde von Clancy Brown im Original derart eigenwillig, exzentrisch und bedrohlich gespielt, dass er bis heute Kultstatus genießt. Brown holte damit aus der eigentlich sehr klassischen Schurkenrolle erstaunlich viel heraus. Hier wird sich zeigen müssen, wie Bautista die Figur interpretiert. Schnell könnte der Charakter zu einem zu simplen Bösewicht verkommen.
Legendär ist bis heute auch der Soundtrack von Queen. Der Originalfilm bekam dadurch ein besonderes Feeling – und lebt von einer echten 80er Jahre Atmosphäre. Auch im neuen Film soll Queen Respekt gezollt werden. Stahelski verriet bereits, dass der alte Soundtrack berücksichtigt wird. Wie genau, ist noch nicht bekannt.
Wann erscheint Highlander mit Henry Cavill?
Die Produktionsgeschichte des neuen "Highlander"-Films ist durchaus abenteuerlich. Schon seit 2009 gab es Pläne für das Reboot. Allerdings dauerte es bis 2016, bis Stahelski an Bord kam und fünf weitere Jahre, bis mit Cavill der Hauptdarsteller verpflichtet wurde. Damit steckte die Verfilmung lange in der Entwicklungshölle.
Aber im Laufe von 2025 machte man dann erhebliche Fortschritte. Die Besetzung wurde nach und nach verkündet und die Produktion lief endlich an. Stahelski sprach zwischenzeitlich davon, dass bei optimalem Verlauf 2027 oder 2028 mit "Highlander" gerechnet werden kann.
Doch im September 2025 verletzte sich Henry Cavill bei den Vorbereitungen für den Dreh. Anfang 2026 konnte die Produktion allerdings wieder weiterlaufen. Man kann daher nur hoffen, dass uns das "Highlander"-Reboot noch 2027 erreicht. Ein offizielles Datum wurde bislang noch nicht verkündet.
Für uns steht fest: Die Zutaten für ein starkes Reboot sind zumindest vorhanden. Ein talentierter Action-Regisseur, ein charismatischer Hauptdarsteller und ein Stoff, der reichlich Potenzial bietet. Im besten Fall könnte uns ein modernes Fantasy-Action-Highlight erwarten.