Vin Diesel gibt Update: Die Dreharbeiten zu Fast and Furious 11 haben offenbar begonnen

Es soll zur einer Wiedervereinigung von Dom und Brian O'Conner kommen

Von Jonas Reichel am 5 min Lesezeit

Nach einer langen Phase der Unsicherheit scheint es nun endlich so weit zu sein: Die Dreharbeiten zu "Fast & Furious 11" haben offenbar begonnen. Dies gab Hauptdarsteller Vin Diesel auf seinem Instagram-Kanal bekannt.

In seiner Botschaft betonte Diesel, dass das Team "Vollgas" gebe und an einem würdigen Abschluss der Reihe arbeite. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Fans für ihre jahrelange Unterstützung und Geduld – sowohl gegenüber dem Studio als auch gegenüber den kreativen Verantwortlichen hinter der Reihe. Die Produktion arbeite seit mehreren Jahren intensiv daran, ein "großartiges Finale" auf die Beine zu stellen. Trotz der überaus positiven Aussagen von Vin Diesel ist jedoch weiterhin Vorsicht geboten. In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Hinweise darauf, dass die Dreharbeiten kurz vor dem Start stehen würden. Eine offizielle Bestätigung ließ allerdings auf sich warten.

Auch die Ausrichtung des Films steht noch nicht vollständig fest. Es ist unklar, ob "Fast Forever" eine direkte Fortsetzung der bisherigen Ereignisse darstellt oder ob die Handlung neue Wege einschlägt, um das Franchise abzurunden. Fest steht bisher nur, dass der Film zu den Wurzeln der Reihe zurückkehren will. Bedeutet: weniger Weltraum-Ausflüge und mehr klassische Straßenrennen in Los Angeles. Auf dem Regiestuhl nimmt erneut Louis Leterrier Platz, der schon beim Vorgänger als Ersatz für Justin Lin einsprang. Der Kinostart ist für den 16. März 2028 vorgesehen.

Wer wird der Schurke in Fast Forever?

Die Blockbuster-Reihe punktet traditionell mit einem gigantischen Ensemble. Und wer zwischendurch von der Bildfläche verschwindet, feiert nicht selten ein paar Filme später sein großes Comeback. Eine der drängendsten Fragen für das "Fast & Furious"-Finale lautet daher: Wer übernimmt die Rolle des Antagonisten? In "Fast X" glänzte Jason Momoa als exzentrischer Bösewicht Dante Reyes und sorgte bei den Fans für absolute Begeisterung. Dennoch steht ein erneuter Auftritt auf der Kippe. Hartnäckige Gerüchte besagen, dass Universal Pictures ernsthaft überlegt, ihn durch einen frischen Feind auszutauschen.

Dafür existieren zwei Hauptgründe: Erstens stieß es Vin Diesel wohl sauer auf, dass Momoa der restlichen Besetzung die Show stahl. Interne Reibereien sind in diesem Franchise schließlich keine Seltenheit, wie der berühmte Konflikt zwischen Diesel und Dwayne Johnson beweist. Zweitens zwingt das geschrumpfte Budget die Verantwortlichen zum Umdenken. Hinter den Kulissen fragt man sich, ob man das Gehalt für einen Superstar wie Jason Momoa überhaupt stemmen kann, wenn bereits Top-Verdiener wie Jason Statham und Dwayne Johnson bezahlt werden müssen. Offizielle Bestätigungen zur Besetzung bleiben derzeit allerdings aus.

Die Sparmaßnahmen des Studios machen auch einen anderen Casting-Wunsch äußerst unwahrscheinlich. Vin Diesel warf nämlich in einem Interview den Namen des Oscar-Gewinners Robert Downey Jr. als neuen Bösewicht in den Ring. Diesel stellte ihn sich als wohlhabenden Tech-Milliardär vor, der auf KI-gesteuerte Autos setzt – das perfekte Gegenstück zu Doms starkem Fokus auf die menschliche Familie. Diese Idee bleibt jedoch wohl reines Wunschdenken: Downey Jr. ist voll in die kommenden "Avengers"-Projekte involviert und ist mit Sicherheit alles andere als ein Schnäppchen.

Somit bleibt die Frage nach dem finalen Gegner völlig ungeklärt. Trotz aller Spekulationen deutet der harte Cliffhanger von Teil 10 natürlich stark darauf hin, dass die Story um Dante Reyes weitergeht.

Die Rückkehr von Paul Walker

Mitte 2025 sorgt eine völlig unerwartete Ankündigung für ordentlich Wirbel. Laut Vin Diesel knüpfte er seine Teilnahme an drei strikte Bedingungen: Die Story muss zurück nach Los Angeles, es brauche eine Rückkehr zum Street Racing und eine Wiedervereinigung von Dom und Brian O'Conner.

Besonders der letzte Punkt wirft aber große Fragen auf. Brian-Darsteller Paul Walker starb tragischerweise 2013 bei einem Autounfall. Innerhalb der Filmwelt lebt sein Charakter zwar weiter, zieht sich aber aus den gefährlichen Ereignissen zurück. In Teil 7 erhielt er mithilfe seiner Brüder Caleb und Cody sowie aufwendiger digitaler Effekte einen würdigen Abschied – eine Szene, die für zahllose Fans bis heute den emotionalen Höhepunkt der Reihe darstellt.

Wie genau Brian O'Conner in "Fast and Furious 11" integriert wird, bleibt unklar. Am wahrscheinlichsten ist ein eher kleiner Auftritt, der erneut durch CGI, Body-Doubles und diesmal vielleicht auch durch KI realisiert wird. Ob die Fans einen solchen digitalen Auftritt jedoch feiern, steht auf einem anderen Blatt.

Das Schicksal von Dom Toretto

Die alles entscheidende Frage bleibt jedoch: Was bringt ein endgültiges Finale für die Hauptreihe überhaupt mit sich? Eine spezifische Möglichkeit drängt sich dabei massiv auf: Dom Toretto findet in "Fast Forever" den Tod. Dies würde zwar für einen gewaltigen emotionalen Schock sorgen, aber auch ein absolut passendes Ende liefern. Dom riskierte stets alles für seine Familie – ein heldenhafter Abgang passt perfekt zu ihm. Auf diese Weise fände nach dem Ende von Paul Walkers Figur auch Doms lange Reise ihren ultimativen Abschluss. Gleichzeitig können die zahlreichen anderen Charaktere immer noch ihre eigenen Abenteuer bestreiten – nur eben losgelöst von der Hauptreihe, so wie damals bei "Hobbs & Shaw".

Bild zu Seine letzte Fahrt: Fast Forever - Filmvorschau