Fluch der Karibik 6: Gerücht um neuen Star verdichtet sich
Produzent Bruckheimer gibt auch Update zu Top Gun 3
Um "Fluch der Karibik 6" ranken sich immer wieder neue Gerüchte. Darunter die weiterhin ungeklärte Frage, ob Johnny Depp wieder Jack Sparrow spielen wird. Erst kürzlich hieß es, dass der Sohn des berühmten Piraten im Mittelpunkt der Handlung stehen soll (wir berichteten). Nun aber meldete sich "Fluch der Karibik"-Produzent Jerry Bruckheimer zu Wort. Seine Aussagen bleiben vage, deuten aber an, dass Jack Sparrows Sohn möglicherweise doch keine Rolle spielen wird. Stattdessen gab er zu verstehen, dass ein anderes Gerücht sich bewahrheiten könnte: die Besetzung von Hollywoodstar Margot Robbie.
In einem Interview mit Entertainment Tonight wurde Bruckheimer konkret auf die Spekulationen rund um Jack Sparrows Sohn und einen neuen, von Margot Robbie gespielten Charakter angesprochen. Darauf erwiderte er, dass an einem dieser beiden Gerüchte eher was dran wäre und bestätigte anschließend, dass es bereits Gespräche mit Robbie gäbe. Auf eine erneute Nachfrage der Interviewerin bekräftigte Bruckheimer: Mit Sparrows Sohn ist eher nicht zu rechnen, mit Robbie dagegen schon.
Ob es letztlich tatsächlich so kommt und welche Rolle Margot Robbie in "Fluch der Karibik 6" spielen könnte, bleibt auch nach Bruckheimers Aussagen in der Schwebe. Fans der Darstellerin haben nun aber wenigstens einen Grund mehr zur Hoffnung, dass der "Barbie"-Star Teil der erfolgreichen Piraten-Saga wird.
Top Gun 3 schreitet voran
Im Interview äußerte sich Bruckheimer auch kurz zur Fortsetzung von "Top Gun". Im Vergleich zu "Fluch der Karibik 6" sei die Entwicklung von "Top Gun 3" bereits etwas weiter vorangeschritten. "Im Augenblick liegt 'Top Gun' um Haaresbreite vorne," erklärte Bruckheimer, der auch bei diesem Erfolgsfranchise als Produzent verantwortlich zeichnet. "Wir erwarten in Kürze ein Drehbuch."
Wie schon beim Vorgänger "Top Gun: Maverick" ist auch diesmal Christopher McQuarrie als Autor an Bord. Bereits vor fast einem Jahr bestätigte er, dass er bereits wüsste, in welche Richtung die Story gehen soll. Nun scheint das Drehbuch also kurz vor dem Abschluss zu stehen. Ähnlich wie bei "Fluch der Karibik 6" ist ansonsten auch hier noch kaum etwas in trockenen Tüchern. Man kann wohl davon ausgehen, dass Hauptdarsteller Tom Cruise auch diesmal wieder als US-Navy-Pilot Pete "Maverick" Mitchell zu sehen sein wird. Ob er dabei erneut im Mittelpunkt der Handlung steht, ist allerdings eine andere Frage.

Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer
Sicher ist, dass Jerry Bruckheimer mit "Fluch der Karibik" und "Top Gun" zwei extrem lukrative Blockbuster-Franchises verantwortet. Die beiden "Top Gun"-Filme spielten weltweit insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar ein. Die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Teile erzielten gemeinsam über 4,5 Milliarden. Und das sind bei weitem nicht die einzigen Mega-Erfolge, die der mittlerweile 82-jährige Hollywood-Produzent im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere vorzuweisen hat. Mit weiteren Hits wie "Beverly Hills Cop", "Tage des Donners", "Bad Boys" und "Armageddon" drückte er vor allem dem Action-Kino der 80er und 90er Jahre seinen Stempel auf. In den 2000ern prägte er als Produzent des ebenfalls sehr erfolgreichen "CSI"-Franchises wiederum das Genre der Krimiserien nachhaltig.
Neben dem kommerziellen Erfolg durfte er sich in letzter Zeit auch über eine besondere künstlerische Anerkennung freuen. 2023 ging er als Produzent von "Top Gun: Maverick" zum ersten Mal in seiner Karriere ins Rennen um den Oscar für den besten Film. Drei Jahre später wird ihm diese Ehre jetzt erneut zu Teil: Bei der Oscar-Verleihung 2026 gehört das von ihm produzierte Formel-1-Drama "F1" ebenfalls zu den zehn Anwärtern der Kategorie "Bester Film".
