Fast Forever! Vin Diesel enthüllt Startdatum und Titel für Fast and Furious 11
Der Hauptdarsteller spricht über das Finale der Actionsaga
Der elfte "Fast and Furious"-Film macht einen großen Schritt nach vorne: Nach langer Wartezeit konnte Vin Diesel endlich das Startdatum verkünden. Doch nicht nur das: Gleichzeitig verriet der Hauptdarsteller auch den Titel des großen Finales: "Fast Forever"!
Lange Zeit steckte die Produktion des Abschlussfilms fest und hatte mit einigen Problemen zu kämpfen. Das Wall Street Journal berichtete vor einigen Monaten noch, dass bisher kein fertiges Drehbuch existiere und auch die Vertragssituation mit einigen Darstellern nicht geklärt sei. Zudem solle Verleiher Universal beabsichtigen, das Budget deutlich zu reduzieren.
Die gute Nachricht ist nun also: Mit der Ankündigung Diesels haben Fans der Actionsaga endlich mehr Klarheit. Die schlechte Nachricht ist allerdings: Es ist noch einiges an Geduld gefragt. Der Superstar äußerte sich folgendermaßen auf Instagram:
"Niemand hat gesagt, dass der Weg einfach sein würde … aber es ist unser Weg. Ein Weg, der uns geprägt hat und zu unserem Vermächtnis geworden ist … Und ein Vermächtnis … währt ewig. 17. März 2028! FAST FOREVER."
Da Kinofilme in Deutschland traditionell am Donnerstag anlaufen, ist stark davon auszugehen, dass für das Startdatum hierzulande der 16. März 2028 vorgesehen ist. Über alle weitere Updates zum Finale der Actionreihe halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!
Fast & Furious: Vom Straßenrennen zum globalen Blockbuster-Phänomen
Kaum eine Filmreihe hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten so radikal verwandelt wie "Fast & Furious". Was 2001 als vergleichsweise kleiner Actionfilm über illegale Straßenrennen begann, ist heute eine der erfolgreichsten und langlebigsten Blockbuster-Sagas der Kinogeschichte. Die Filme stehen für überdrehte Action, internationale Schauplätze, immer absurdere Stunts – und für ein zentrales Leitmotiv, das alle Teile zusammenhält: Familie.
Anfangs tief verwurzelt in der Tuning- und Streetracing-Kultur der frühen 2000er, entwickelte sie sich über Heist- und Undercover-Elemente hin zu groß angelegten Agenten- und Weltrettungsmissionen. Der entscheidende Wendepunkt kam mit dem bewussten Abschied vom reinen Straßenrennen hin zu spektakulärem Ensemble-Actionkino. Seitdem konkurrieren die Filme weniger mit Autofilmen als mit Superhelden-Blockbustern – nur eben ohne Capes, dafür mit Nitro, Muskelautos und physikalisch eher… flexiblen Gesetzen.
Die Anfänge der Reihe
Der Auftakt "The Fast and the Furious" führt in die Straßen von Los Angeles. Undercover-Cop Brian O'Conner schleust sich in die Streetracing-Szene ein und gerät in den Bann von Dominic Toretto. Der Film kombiniert Copthriller mit Autokultur und legt das emotionale Fundament der Reihe.
"2 Fast 2 Furious" kommt hingegen ohne Vin Diesel aus. Brian arbeitet mit seinem alten Freund Roman Pearce zusammen. Der Ton der Fortsetzung ist etwas leichter und verspielter. "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" ist ein zunächst isolierter Ableger, der Driftrennen in Japan in den Mittelpunkt stellt. Der Film gewann erst später an Bedeutung, als er in die übergeordnete Timeline integriert wurde.

Die Originalbesetzung kehrt zurück
"Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile." markiert die Rückkehr der Originalstars. Der Film verbindet die frühen Streetracing-Wurzeln mit stärkerer Action und Thriller-Elementen und dient als Brücke zur späteren Ausrichtung der Saga. "Fast Five" ist derweil mehr ein Heist-Film mit internationalem Setting und Dwayne Johnson als Luke Hobbs. Der legendäre Tresor-Stunt markiert den Moment, in dem "Fast & Furious" endgültig zum Action-Giganten wird.
In "Fast & Furious 6" werden die Einsätze globaler und die Gegner stärker. Der Film erweitert die "Familie" und treibt die Action auf ein neues Level – inklusive eines berüchtigt langen Flughafen-Finales. "Fast & Furious 7" wird hingegen vom Tod Paul Walkers überschattet. Der Film verbindet spektakuläre Action mit überraschend emotionalem Abschied und zählt für viele zu den Höhepunkten der Reihe.

Die Filme ohne Paul Walker
In "Fast and Furious 8" wird Dominic Toretto zum Gegenspieler seiner eigenen Crew. Der Film setzt auf Spionage-Elemente, Cyberterrorismus und noch größere Setpieces – etwa eine Verfolgungsjagd mit ferngesteuerten Autos. Das erste Spin-off erscheint mit "Fast & Furious: Hobbs & Shaw". Dwayne Johnson und Jason Statham liefern darin Buddy-Action mit Sci-Fi-Anleihen.
Mit "Fast & Furious 9" gibt es eine Rückkehr zu familiären Konflikten: Doms verschollener Bruder taucht auf. Die Reihe erreicht neue Absurditätsgrade – inklusive eines Abstechers ins All. "Fast & Furious 10" ist dabei der Beginn des großen Finales. Jason Momoa sorgt als überzeichneter Antagonist für frischen Wind. Der Film setzt auf Eskalation, Cliffhanger und Nostalgie. Mit "Fast Forever" soll die Actionsaga dann 2028 ihr Ende finden. Laut Aussagen Diesels soll im Finalfilm auch Paul Walkers Figur Brian O'Connor zu sehen sein. Alle Infos dazu findet ihr in diesem Artikel.
![Bild zu FAST & FURIOUS 10 Trailer German Deutsch (2023) [ML]](https://cdn.kinocheck.com/i/w=360/r8pjc2ws6v.jpg)