Spider-Man 4: Brand New Day ist der offizielle Titel des neuen Tom Holland Films!
Und "Spider-Man: Beyond the Spider-Verse" erhält ein Kino-Release am 4. Juni 2027
Das Warten hat ein Ende! Der Titel für "Spider-Man 4" wurde bekanntgegeben. Dieser lautet: "Spider-Man: Brand New Day". Der Titel ist eine Anspielung auf die Comic-Storyline "Brand New Day", die 2008 startete.
Diese setzt die Ereignisse von "One More Day" fort, in der Peter Parker einen folgenschweren Deal eingeht: Um das Leben von Tante May zu retten, lässt er durch Magie die Welt vergessen, dass er Spider-Man ist. Ein fast identischer Moment fand bereits im Finale von "No Way Home" statt, wodurch Peter Parker wieder anonym und auf sich allein gestellt ist.
Es gibt Theorien, dass "Brand New Day" entweder parallel zu "Avengers 5: Doomsday" spielt oder kurz davor angesiedelt ist, um den drohenden Kollaps des Multiversums vorzubereiten. Ein vergleichbarer Ansatz wurde bereits mit "Ant-Man and the Wasp" verfolgt, der kurz vor den Ereignissen von "Avengers: Infinity War" spielte. Wie genau Spider-Man in diesen kosmischen Konflikt passt, bleibt jedoch abzuwarten. Tom Holland sprach auf der diesjährigen CinemaCon aber von einer "neuen Ära", während der neue Regisseur Destin Daniel Cretton ankündigte, dass der Film eine völlig neue Art von "Spider-Man"-Geschichten erzählen werde.
Neben Tom Holland wird eine neue Figur an seiner Seite auftreten, gespielt von "Stranger Things"-Star Sadie Sink. Welche Rolle sie genau übernimmt, wurde jedoch noch nicht enthüllt.
Spannend ist auch das hartnäckige Gerücht, dass Robert Downey Jr. als Doctor Doom auch in diesem Film einen Auftritt haben könnte. Diese Spekulationen erhielten zusätzliche Glaubwürdigkeit, da die Quelle des Gerüchts, das Magazin Production Weekly, bereits im Oktober 2024 korrekt den Titel "Brand New Day" vorhersagte. Sollte sich dies bewahrheiten, könnte Doctor Doom eine zentrale Rolle in der Handlung spielen, insbesondere im Hinblick auf die nahenden Ereignisse in "Avengers 5" und "Avengers 6: Secret Wars".
"Spider-Man: Beyond the Spider-Verse"
Nach allerhand Startschwierigkeiten steht es nun fest: "Spider-Man: Beyond the Spider-Verse" startet am 4. Juni 2027. Passend dazu veröffentlichte Sony gleich eine Reihe neuer Bilder, die uns Miles Morales im Kampf gegen Powler zeigen. Auch ein erneutes Zusammentreffen mit Gwen Stacy – gesprochen Hailee Steinfeld – ist zu sehen.
Die Geschichte von "Beyond The Spider-Verse" knüpft direkt an das dramatische Ende des Vorgängers an. Miles Morales, der sich bisher auf die Unterstützung seiner Freunde verlassen konnte, muss diesmal allein bestehen. Der Schockmoment in "Across The Spider-Verse" war gewaltig: In einer alternativen Realität existiert eine düstere Version von Miles – Prowler, einer der gefährlichsten Schurken. Doch das ist nicht das einzige Problem: Diese Welt kennt keinen Spider-Man, und New York droht im Chaos zu versinken.
Auch der dritte Teil wird von einem hochkarätigen Team realisiert. Bob Perischetti und Justin K. Thompson führen erneut Regie, während das Drehbuch von David Callaham, Phil Lord und Christopher Miller stammt – dem kreativen Trio, das bereits bei den Vorgängern für fesselnde Geschichten und beeindruckende Animationen sorgte.
Die "Spider-Man"-Filme mit Tom Holland und die "Spider-Verse"-Filme
Seit Tom Holland 2016 in "Captain America: Civil War" erstmals als Spider-Man auftrat, hat sich seine Interpretation der ikonischen Figur zu einer der beliebtesten des Marvel Cinematic Universe entwickelt. Parallel dazu hat Sony mit den "Spider-Verse"-Filmen eine animierte Alternative geschaffen, die das Multiversum auf innovative Weise erforscht.
Tom Hollands "Spider-Man"-Trilogie im MCU
Spider-Man: Homecoming (2017)
Nach seinem Debüt als Peter Parker erhielt Tom Holland seine eigene Filmreihe innerhalb des MCU. Diese begann mit "Spider-Man: Homecoming" (2017), in dem Peter nach den Ereignissen von "Civil War" versucht, sich als Superheld zu beweisen, während er gegen den Schurken Vulture (Michael Keaton) kämpft. Der Film erhielt positive Kritiken für seine humorvolle Darstellung und Hollands jugendliche Energie.

Spider-Man: Far From Home (2019)
Die Geschichte setzte sich mit "Spider-Man: Far From Home" (2019) fort, das direkt nach "Avengers: Endgame" spielte. Hier musste Peter sich mit dem vermeintlichen Helden Mysterio (Jake Gyllenhaal) auseinandersetzen, der sich später als Betrüger herausstellte. Der Film war ein weltweiter Erfolg und endete mit einem gewaltigen Cliffhanger: Die wahre Identität von Spider-Man wurde der Öffentlichkeit enthüllt.

Spider-Man: No Way Home (2021)
Dieser Moment führte direkt zu "Spider-Man: No Way Home" (2021), einem der erfolgreichsten Filme des MCU. In dieser Geschichte sorgt ein misslungenes Zauber-Ritual von Doctor Strange dafür, dass Charaktere aus anderen Spider-Man-Universen auftauchen, darunter die früheren Spider-Men von Tobey Maguire und Andrew Garfield. Der Film wurde für seine Nostalgie, emotionale Tiefe und spektakuläre Action gelobt. Am Ende entschied sich Peter für ein Leben im Verborgenen, wodurch eine neue Phase für seine Figur eingeleitet wurde.

Die "Spider-Verse"-Filme: Eine animierte Revolution
Spider-Man: A New Universe (2018)
Während Tom Hollands Filme das MCU prägen, hat Sony mit der "Spider-Verse"-Reihe einen völlig anderen Ansatz gewählt. Der erste Film führte Miles Morales als neuen Spider-Man ein. Der Animationsstil war bahnbrechend und kombinierte klassische Comic-Ästhetik mit moderner Technik. Der Film wurde von Kritikern gefeiert und gewann den Oscar als bester Animationsfilm.

Spider-Man: Across the Spider-Verse (2023)
Die Fortsetzung "Spider-Man: Across the Spider-Verse" (2023) setzte die Geschichte fort und erweiterte das Konzept des Multiversums noch weiter. Miles trifft auf zahlreiche Spider-Personen aus verschiedenen Dimensionen, darunter Spider-Man 2099 und Spider-Punk. Die Animation wurde noch innovativer, indem jeder Stil an die jeweilige Realität angepasst wurde. Der Film endete mit einem dramatischen Cliffhanger, der Fans gespannt auf den Abschluss der Trilogie, "Spider-Man: Beyond the Spider-Verse", warten lässt.

Die Bedeutung beider Reihen für das Spider-Man-Franchise
Die Filme mit Tom Holland haben Spider-Man fest im MCU verankert und gezeigt, wie sich die Figur in einem größeren Superhelden-Kosmos entwickeln kann. Sie verbinden klassische Coming-of-Age-Elemente mit epischen Blockbuster-Momenten und lassen Peter Parker als charakterstarke Figur wachsen.
Die "Spider-Verse"-Filme hingegen haben bewiesen, dass Animation nicht nur für Kinder ist, sondern eine visuell revolutionäre Erzählform bieten kann. Durch die Einführung des Multiversums hat Sony eine Tür für unzählige Möglichkeiten geöffnet und Spider-Man als universales Symbol für Heldentum präsentiert.