The Adventures of Cliff Booth: Wann startet die Tarantino-Fortsetzung mit Brad Pitt?
Wurde der Startzeitraum der Once Upon A Time in Hollywood Fortsetzung enthüllt?
Neues zur Fortsetzung von Quentin Tarantinos "Once Upon A Time in Hollywood"! In "The Adventures of Cliff Booth" dreht sich alles um den von Brad Pitt gespielten Stuntman. Laut übereinstimmenden Medienberichten ist nun der Zeitraum für den Starttermin an die Öffentlichkeit gedrungen.
Der Startzeitraum von The Adventures of Cliff Booth
Der Release-Zeitraum des Netflix-Films soll in einem Artikel des Branchenmagazins Deadline gestanden haben. Doch mittlerweile ist der Termin dort nicht mehr zu finden. Konkret war die Rede davon, dass "The Adventures of Cliff Booth" im August 2026 erscheinen soll.
Gut möglich, dass diese Info nicht für die Öffentlichkeit gedacht war und deshalb aus dem Deadline-Artikel gestrichen wurde. Denkbar wäre jedoch auch ein einfacher Fehler. Dennoch: Der Starttermin würde jedenfalls passen. Auch davor war bereits von einem Release im Sommer die Rede. Und die Dreharbeiten wurden bereits im Dezember 2025 abgeschlossen.
Unklar bleibt noch, ob der Film auch für einen kurzen Zeitraum im Kino zu sehen sein wird. Schließlich veröffentlicht Netflix größere und prestige-trächtige Projekte teilweise limitiert auf der großen Leinwand. Das ist etwa beim neuen "Narnia"-Film von Greta Gerwig geplant.
Darum geht es in The Adventures of Cliff Booth
"The Adventures of Cliff Booth" soll acht Jahre nach "Once Upon a Time in Hollywood" ansetzen. Brad Pitts Figur Booth ist diesmal jedoch nicht mehr als Stuntman tätig, sondern arbeitet als Fixer in Hollywood. In der Fortsetzung übernimmt Quentin Tarantino nicht mehr die Regie, sondern ausschließlich das Drehbuch. Inszeniert wird der Film von Meister-Regisseur David Fincher.
Teil der Besetzung sind unter anderem "Tenet"-Star Elizabeth Debicki, "Hawaii Five-0"-Schauspieler Scott Caan, "Mindhunter"-Darsteller Holt McCallany, Carla Gugino aus "Spuk in Hill House" und Yahya Abdul-Mateen II, bekannt für "Matrix Resurrections".
Ein erster Trailer zu "The Adventures of Cliff Booth" wurde bereits während des Super Bowls 2026 gezeigt – allerdings noch nicht darüber hinaus veröffentlicht. Sobald der Trailer zum Fincher-Film verfügbar ist, findet ihr ihn in der KinoCheck-App und auf unserem YouTube-Kanal. Hier könnt ihr euch nochmal den Trailer zu "Once Upon A Time... in Hollywood" anschauen.

Zwei Film-Giganten: David Fincher und Quentin Tarantino
Dass ausgerechnet Quentin Tarantino und David Fincher für "The Adventures of Cliff Booth" gemeinsame Sache machen, ist eine der wohl spannendsten kreativen Konstellationen, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Beide gelten seit Jahrzehnten als stilprägende Filmemacher – mit klarer Handschrift, kompromisslosen Visionen und einer Filmografie, die vor ikonischen Werken nur so strotzt. Etwas überraschend ist die Zusammenarbeit dennoch. Ihre Filme sind schließlich durchaus unterschiedlich.
Tarantino, der mit Filmen wie "Pulp Fiction", "Kill Bill", "Inglourious Basterds" oder "Django Unchained" Kinogeschichte geschrieben hat, ist bekannt für seine dialoggetriebenen Drehbücher, nonlinearen Erzählweisen und seine unverkennbare Mischung aus Popkultur, Gewaltästhetik und lakonischem Humor. Fincher hingegen steht für eine andere Art von Film. Mit Filmen wie "Sieben", "Fight Club", "The Social Network" oder "Gone Girl" hat er sich einen Ruf als Meister der kühlen, kontrollierten Inszenierung erarbeitet. Seine Werke zeichnen sich durch eine düstere Atmosphäre, akribische Bildkompositionen und eine fast schon chirurgische Genauigkeit im Schnitt aus.
Beide Filmemacher eint jedoch vor allem eins: Die Zusammenarbeit mit Brad Pitt. Neben "Once Upon a Time in Hollywood" drehten Tarantino und Pitt zusammen "Inglourious Basterds". Mit Fincher arbeitete der Schauspieler an "Sieben", "Fight Club" und "Der seltsame Fall des Benjamin Button". Pitt sorgte hatte nun wohl auch seinen Anteil an der Zusammenarbeit in "The Adventures of Cliff Booth".
Was könnte die Zusammenarbeit bedeuten?
Gerade die Unterschiede von Fincher und Tarantino machen die Zusammenarbeit so außergewöhnlich: Auf der einen Seite Tarantinos verspielte, oft überbordende Erzählfreude, auf der anderen Finchers düstere Thriller. Für "The Adventures of Cliff Booth" könnte das bedeuten, dass Tarantinos charakteristische Dialoge und sein Gespür für schräge, erinnerungswürdige Figuren auf eine deutlich fokussiertere, vielleicht sogar düsterere Inszenierung treffen.
Am Ende könnte genau in dieser kreativen Reibung die größte Stärke des Films liegen: Wenn Tarantinos unverwechselbare Stimme durch Finchers präzise Bildsprache gefiltert wird, entsteht im besten Fall etwas, das weder der eine noch der andere allein hätte erschaffen können. "The Adventures of Cliff Booth" ist damit nicht nur eine Fortsetzung, sondern auch ein seltenes Experiment zweier Regie-Giganten – und genau deshalb eines der faszinierendsten Filmprojekte des Jahres.

