Unsere zehn besten Filme des ersten Halbjahres 2026
Große Blockbuster und echte Geheimtipps: Diese Filme haben uns 2026 am meisten überzeugt
Das erste Halbjahr 2026 ist Geschichte und hatte filmisch einiges zu bieten. Von spektakulären Blockbustern über starke Independent-Produktionen bis hin zu überraschenden Geheimtipps: Die vergangenen Monate lieferten jede Menge Highlights. Hier möchten wir euch die Filme vorstellen, die uns bislang am meisten begeistert haben. Dabei gilt natürlich: Auch wir konnten nicht alle Veröffentlichungen 2026 sehen. Sicherlich gibt es noch die eine oder andere Filmperle, die es noch zu entdecken gilt. Wie immer ist die Film-Auswahl natürlich rein subjektiv. Vielleicht können wir euch ja auf den einen oder anderen Film aufmerksam machen.
They Will Kill You
Gleich drei Filme haben bei uns ein Rating von 70% erhalten. Einer davon: "They Will Kill You". Die Horror-Action-Komödie mit "Deadpool"-Star Zazie Beetz ist für uns ein Geheimtipp, den einige nicht auf dem Zettel haben dürften. In "They Will Kill You" nimmt die Protagonistin Asia Reaves (Beetz) eine Stelle als Haushälterin in einem geheimnisvollen Hotel an. Kaum ist sie dort angekommen, wird sie jedoch von einer Gruppe Satanisten ins Visier genommen und muss um ihr Überleben kämpfen.
Überzeugen konnte uns "They Will Kill You" dabei mit einigen Kniffen und Überraschungen. Vor allem der Genre-Mix und die unterhaltsamen Actionszenen machen richtig Spaß! Die Kampf-Choreografien sowie die Splatter-Einlagen erinnern dabei stilistisch etwa an Filme von Quentin Tarantino oder Sam Raimi. In unserer META-Kritik gehen wir ausführlicher auf die Stärken (und auch einige Schwächen) ein. Außerdem thematisieren wir, wie der Film bei anderen Kritikern angekommen ist. Übrigens: Mittlerweile könnt ihr "They Will Kill You" bereits bei HBO Max streamen!
KinoCheck-Score: 70%

Supergirl
Nicht alle Kritiker und Fans zeigten sich von "Supergirl" begeistert. Doch wir wollen an dieser Stelle nochmal die Chance nutzen, um eine Lanze für den DC-Blockbuster zu brechen. Das spaßige und kurzweilige Sci-Fi-Abenteuer konnte uns sowohl mit Witz als auch mit Tragik überzeugen. Vor allem Milly Alcock in der Hauptrolle ist für uns ein absolutes Highlight!
Worum es geht? Während Superman (David Corenswet) auf der Erde Verbrechen bekämpft, genießt Kara Zor-El alias Supergirl ihr Leben abseits der Verantwortung. Doch als sie der jungen Ruthye (Eve Ridley) begegnet, die sich auf einem Rachefeldzug gegen den skrupellosen Krem (Matthias Schoenaerts) befindet, wird sie selbst in den Konflikt hineingezogen. Mehr zu "Supergirl" erfahrt ihr in unserer META-Kritik. Aktuell könnt ihr euch den DC-Blockbuster weiterhin im Kino ansehen.
KinoCheck-Score: 70%

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Mit "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" findet sich auch ein deutscher Film in unserer Bestenliste wieder. Die Bestseller-Verfilmung kann unter anderem mit einem starken Darsteller-Ensemble auftrumpfen – von Hauptdarsteller Bruno Alexander bis hin zu Schauspiel-Veteranen wie Senta Berger und Michael Wittenborn. Die Meyerhoff-Adaption ist für uns ein wahrlich tragisch-komisches Kino-Highlight. Der Film von Regisseur Simon Verhoeven ist dabei Familienkomödie, Theaterdrama und Coming-of-Age-Film zugleich.
Mehr zu "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" erfahrt ihr in unserer ausführlichen Filmkritik sowie im Trailer. Den Film selbst findet ihr derweil im Streaming-Angebot von HBO Max.
KinoCheck-Score: 70%

Disclosure Day: Der Tag der Wahrheit
"Was wäre, wenn du herausfinden würdest, dass wir nicht allein sind?" Mit dieser Frage kehrte Steven Spielberg im Juni ins Science-Fiction-Genre zurück – und konnte uns mit dem Resultat überzeugen. Die allgemeine Zuschauer-Resonanz war dabei insgesamt jedoch gemischt. Ist "Disclosure Day" frei von Schwächen? Sicherlich nicht. Dennoch zeigten wir uns vom starken Cast (Emily Blunt!), der Mischung aus Science-Fiction und Paranoia-Thriller und John Williams' Score begeistert. Und vor allem inszenatorisch zeigte Spielberg erneut sein Können – von dynamischen Kamerafahrten über mitreißend gefilmte Action-Sequenzen bis hin zu spannungsgeladenen Momenten.
In unserer META-Kritik könnt ihr euch unsere ausführliche Meinung zu "Disclosure Day" durchlesen. Den Film selbst gibt es weiterhin im Kino zu sehen.
KinoCheck-Score: 75%

Obsession: Du sollst mich lieben
Es ist eines der ganz großen Kino-Phänomene 2026: "Obsession" sorgte an den Kinokassen für jede Menge Furore. Trotz eines geringen Budgets schaffte es der junge Regisseur Curry Barker sowohl Kritiker als auch Horrorfans zu begeistern. Die Handlung: Bear (Michael Johnston) gelangt in den Besitz eines mysteriösen, übernatürlichen Spielzeugs. Sein sehnlichster Wunsch: Nikki soll sich unsterblich in ihn verlieben. Das Spielzeug erfüllt den Wunsch prompt – und Nikki beginnt, sich zunehmend seltsam zu verhalten.
Frische Ideen, eine starke Regiearbeit und eine fantastische Inde Navarrette – "Obsession" hat viele Stärken. Dazu gehören auch ein markerschütterndes Sounddesign, ein präziser Schnitt sowie clevere Kameraeinstellungen, was in Summe die wohl gruseligsten Momente des Kino-Jahres zur Folge hat. Alles in allem ist "Obsession" schlichtweg ein verdammt guter Horrorfilm. In unserer META-Kritik haben wir uns intensiver mit dem Phänomen auseinandergesetzt. "Obsession" startete am 25. Juni in den Kinos, wo ihr den Film aktuell noch sehen könnt.
KinoCheck-Score: 75%

Backrooms
Doch nicht nur "Obsession" konnte Horrorfans in diesem Jahr hinter sich versammeln. Auch "Backrooms" wurde zum Kino-Hit und gehört zu den erfolgreichsten Produktionen 2026. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Internet-Phänomen bzw. Regisseur Kane Parsons' YouTube-Serie. In seinem Möbelladen entdeckt Protagonist Clarke den Zugang zu einer Reihe seltsamer, scheinbar nicht enden wollender Räume. Doch in diesen Hinterzimmern lauert offenbar etwas Grauenhaftes...
Hektische Aufnahmen im Found-Footage-Stil mischen sich mit langsamen Kamerafahrten. Ein bizarres Sounddesign und unheimliche Räume. Seltsam gestapelte Möbelstücke und lange gelbe Wände. "Backrooms" ist ein echter Fiebertraum und kann vor allem mit seiner Atmosphäre punkten. Der Film verbindet dabei Surrealismus mit Survival-Horror. Mehr zum "Backrooms"-Phänomen – und was andere Kritiker davon halten – erfahrt ihr in unserer Videokritik. Aktuell könnt ihr "Backrooms" noch im Kino sehen.
KinoCheck-Score: 80%

Das Drama
"Das Drama" gehört ohne Frage zu den außergewöhnlichsten Filmen des Jahres. Die Superstars Zendaya und Robert Pattinson spielen ein glücklich verlobtes Paar. Die Traumhochzeit steht bevor – doch dann kommt es zum Plot Twist. Worum es sich dabei genau handelt, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Man sollte sich hier vor dem Schauen lieber nicht spoilern lassen.
Für uns steht fest, dass ihr euch "Das Drama" auf die Watchlist packen solltet. Was als vermeintliche Romantische Komödie beginnt, kippt von einem Moment auf den anderen – und wird schnell abgründiger. "Das Drama" ist ein furioses Beziehungsdrama mit einem spannenden Genre-Wechsel und Zendaya und Pattinson in Höchstform. In unserer spoilerfreien META-Kritik gehen wir außerdem darauf ein, wie der Film generell bei der Presse angekommen ist. Aktuell könnt ihr "Das Drama" digital erwerben.
KinoCheck-Score: 80%

No Other Choice
Nach seinen Meisterwerken "Oldboy" und "Die Taschendiebin" meldete sich Anfang des Jahres Park Chan-wook mit "No Other Choice" auf der Kinoleinwand zurück. In der gnadenlosen Satire spielt "Squid Game"-Star Lee Byung-hun Familienvater Man-su, der plötzlich von seiner Papier-Firma entlassen wird. Doch der Arbeitsmarkt gibt in der heutigen Zeit nicht viel her, die wenigen verfügbaren Stellen sind heiß begehrt. Man-su greift daher zu drastischen Mitteln: Er schmiedet makaber durchdachte Pläne, um seine Mitbewerber auszuschalten!
Mit "No Other Choice" beweist Park Chan-wook erneut, dass er zu den talentiertesten Regisseuren unserer Zeit gehört. Die schwarze Komödie ist kreativ, lustig und gesellschaftskritisch. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer Filmkritik. Aktuell könnt ihr "No Other Choice" digital sowie auf DVD und Blu-ray kaufen.
KinoCheck-Score: 80%

Der Astronaut: Project Hail Mary
Ein Film, der sich auf vielen Bestenlisten wiederfindet, ist "Der Astronaut: Project Hail Mary". Im Sturm eroberte das Sci-Fi-Abenteuer von Phil Lord und Christopher Miller die Herzen der Kino-Zuschauer. Die Handlung: Eine neue Eiszeit bedroht die Erde. In einer Verzweiflungstat wird der Biologe und Lehrer Ryland Grace (Ryan Gosling) unfreiwillig Teil der "Project Hail Mary"-Mission. Als er tief im All aus dem Koma erwacht, ist er auf sich allein gestellt – zumindest vorerst. Grace muss versuchen, die Menschheit zu retten, und trifft dabei auf das außerirdische Steinwesen Rocky.
Unsere Meinung ist klar: Der Hype um "Der Astronaut" ist in jedem Fall gerechtfertigt. Das Sci-Fi-Abenteuer ist mitreißend, witzig und spektakulär. Gosling liefert eine der besten Leistungen seiner Karriere ab. Das Herzstück ist jedoch die Beziehung zwischen Grace und Rocky. Deren Freundschaft sorgte für einige der berührendsten Kinomomente des Jahres. Hier könnt ihr euch unsere META-Filmkritik zu "Der Astronaut" anschauen. Den Film selbst könnt ihr im Abo bei Amazon Prime Video streamen.
KinoCheck-Score: 85%

Marty Supreme
Nur ein Film hat von uns eine höhere Wertung als "Der Astronaut" erhalten: "Marty Supreme". Darin geht es um den jungen Schuhverkäufer Marty Mauser (Timothée Chalamet), der ein großes Ziel verfolgt: Er möchte Tischtennis-Weltmeister werden. Dafür begibt sich Marty auf eine abenteuerliche Odyssee, bei der er alles seinen Ambitionen und Träumen unterordnet.
"Marty Supreme" von Regisseur Josh Safdie ist ein dauerhafter Adrenalinschub, wie man es von anderen Safdie-Filmen wie "Uncut Gems" oder "Good Time" kennt. Die Figuren reden, schreien und diskutieren durcheinander, die Kamera ist unruhig, der Elektro-Score dreht auf – "Marty Supreme" ist ein durch und durch intensives Filmerlebnis.
Die Handlung ist dabei ein Strudel aus Fehlentscheidungen, Zeitdruck und eskalierenden Situationen. Timothée Chalamet liefert derweil die beste Performance seiner Karriere ab. Nicht ohne Grund galt der Schauspieler lange Zeit als großer Oscar-Favorit (letztendlich gewann der ebenso starke Michael B. Jordan für "Blood & Sinners"). Mehr zu "Marty Supreme" erfahrt ihr in unserer Filmkritik. Den Film selbst könnt ihr aktuell digital sowie auf DVD und Blu-ray erwerben. Für uns steht fest: Dieses Kinoerlebnis bleibt in Erinnerung! "Marty Supreme" ist ein absolutes Highlight!
KinoCheck-Score: 95%
